FETZ Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen

Veranstaltungsreihe
Soul Food - 20 Minutes for your Mind

Soul Food - 20 Minutes for your Mind - PDF-Datei öffnenPsychische Störungen sind sehr häufig und haben Auswirkungen auf alle Lebensbereiche der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Wie aber erkennt man, dass etwas nicht stimmt? Was kann man tun? An wen kann man sich wenden? Häufig herrscht Ratlosigkeit, oft auch deshalb, weil die auftretenden Probleme gar nicht als Anzeichen einer behandelbaren Störung erkannt werden. Mit unserer im Wintersemester 2011/2012 zum dritten Mal stattfindenden, kostenlosen Veranstaltungsreihe wollen wir auf diese Fragen kurz und prägnant eingehen und über häufige Störungsbilder informieren. Eingeladen sind alle Studierenden und MitarbeiterInnen der Universität.

Nutzen Sie Ihre Kaffeepause, stellen Sie Fragen!
Tee, Kaffee und Gebäck sind frei verfügbar.

Alle Veranstaltungen finden statt im Stehkonvent des neuen Seminargebäudes, 14:00 Uhr s.t.. (Gebäude 106, siehe Lageplan)
 

09.11.2011
Psychosen –Was ist das und was kann man tun?
Alexandra Nikolaides, Dipl.-Psych.
Konzentrationsstörungen, Störungen des gewohnten Gedankenflusses, für die kein Grund ersichtlich ist, zunehmende Schwierigkeiten, mit den Aufgaben des Studiums und des Alltags klarzukommen, Rückzug von anderen Menschen, vermehrtes Misstrauen – dass können Hinweise auf eine beginnende Psychose sein. Die Veranstaltung soll vermitteln, was man heute unter dieser Gruppe von psychischen Störungen versteht und an wen man sich wenden kann. Außerdem wird darüber informiert was man dafür tun kann, eine beginnende Psychose rechtzeitig und erfolgreich zu behandeln, wenn nicht gar zu vermeiden. Die Prävention hat gerade in Köln einen hohen Stellenwert, da das Kölner FETZ seit Jahren zu den international führenden Zentren auf diesem Gebiet gehört.

23.11.2011
Wenn Schüchternheit im Wege steht
Meike Neumann, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin

Nervosität beim Referat, Hitzewallungen im Vorstellungsgespräch und feuchte Hände beim Date, das kennen Viele. In den meisten Fällen stellen diese Unannehmlichkeiten keine schwerwiegende Beeinträchtigung dar. Wenn soziale Ängste aber stark ausgeprägt sind, bedeuten solche Situationen mehr als ein wenig „Lampenfieber“. Sie können sich bis zur sozialen Phobie steigern und an der Erreichung wichtiger persönlicher Ziele hindern. Nicht selten sind leidvoller Verzicht auf die Erfüllung persönlicher Wünsche und Einsamkeit die Folge. Die Veranstaltung wird anschaulich vermitteln, wie übermäßige soziale Ängste sich äußern und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu überwinden.

14.12.2011
Wege aus dem Winterblues – Winterdepressionen erkennen und behandeln
Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Ruhrmann

Der Winter ist da, und damit trübe Tage und frühe Dunkelheit. Vielen von uns gelingt es, dem Winter Blues mit dicken Socken, Schokolade und heißem Tee die Stirn zu bieten. Eine große Anzahl von Menschen leidet im Winter jedoch auch unter einer massiven depressiven Verstimmung. Wer unter einer Winterdepression leidet, findet in der winterlichen Gemütlichkeit keinen Trost. Spezifische Behandlungsmöglichkeiten wie die Lichttherapie hingegen können Betroffene schon präventiv schützen. Gegen Leistungs-und Stimmungseinbrüche im Herbst und Winter kann man also etwas tun!

18.01.2012
Kann denn Kiffen Sünde sein?
Meike Neumann, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin

Der Gebrauch von Cannabis ist immer wieder Gegenstand heftiger Diskussionen. Unsere Expertin informiert über Hintergründe von Konsum und Wirkung, aktuelle Ergebnisse zu kurz- und langfristigen Risiken sowie Unterstützungsmöglichkeiten beim Wunsch nach Abstinenz.

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