fettreiche Lebensmittel die glücklich machen

Wenn es schon nicht viel zu lachen gibt, sollten wir doch wenigstens beim Essen etwas Glück empfinden.

Damit ist nicht gemeint, dass wir jetzt tonnenweise Schokolade in uns hinein schaufeln, sondern bewusst gesunde Lebensmittel wählen, die uns insgesamt glücklicher machen – sogenanntes „Soul Foud“.

Davon möchte ich Ihnen im Folgenden fünf interessante Beispiele näher vorstellen.

Zu den stimmungsaufhellenden Lebensmitteln gehören

  • Bananen
  • Blattgemüse
  • Fermentierte Lebensmittel
  • Lebensmittel, die Omega-3-Fettsäuren enthalten
  • Truthahn

Zu den fermentierten Lebensmitteln: Sauerkraut, Joghurt, Kefir oder Kombucha unterstützt Darmbakterien in einer Weise, dass im Gehirn vermehrt Gamma-Aminobuttersäure (GABA) und Serotonin produziert werden, beides Stoffe, die Glück bringen. Ähnliches gilt für Bananen und Truthahnfleisch.

Achten Sie darauf möglichst Bio Ware zu kaufen. Denn die Noxen (Pestizide, Fungizide usw.) machen sicher nicht glücklich – zumindest langfristig. Mehr dazu in meinen Beiträgen:

Omega-3-Fettsäuren

Diese wichtigen essenziellen Fette kann unser Körper nicht selbst synthetisieren, daher müssen sie ihm in ausreichendem Maße von außen mit der Nahrung zugeführt werden. Es gibt Hinweise darauf, dass Omega-3-Fettsäuren sogar bei Depressionen und Angstzuständen helfen können. Umgekehrt ist bekannt, dass es Menschen mit Depressionen an Omega-3-Fettsäuren fehlt, insbesondere sind bei ihnen Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) nur mangelhaft vertreten. Grundlegendes zu den Omega 3 Fettsäuren finden Sie im Vitalstoffmedizin Lexikon: https://www.vitalstoffmedizin.com/omega-3-fettsaeuren/

Hinzu kommt die entzündungshemmende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften. Tatsächlich werden in der Medizin entzündliche Prozesse als Verursacher von Depression und Angst in Erwägung gezogen.

Einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren haben zum Beispiel diese Lebensmittel:

  • Fettreicher Fisch wie Hering, Lachs oder Sardinen
  • Lein- oder Chiasamen
  • Fischöl-Präparate

Das Ziel sollte sein, täglich bis zu 2 g Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen.

Aber ACHTUNG: Auch mit dem Fisch ist das so eine Sache:

Bananen

Diese Früchte enthalten relativ einfache Kohlenhydrate, erhöhen den Blutzuckerspiegel und liefern uns schnell einen Energieschub. Zudem verfügen sie über reichlich Ballaststoffe, sodass sie eher langsam verdaut werden und den Stuhlgang fördern. Der Rückgang des Blutzuckers erfolgt ebenfalls ziemlich langsam, was gut ist.

Ihr recht hoher Gehalt an Vitamin B6 kurbelt die Produktion bestimmter Aminosäuren an, die in glückbringende Neurotransmitter wie Serotonin und Noradrenalin eingebaut werden.

Wer Bananen nicht so besonders mag, sollte sie mal im Smoothie probieren. Darin stellen sie unbedingt eine geschmackliche Bereicherung dar.

Grünes Blattgemüse

Dieses Lebensmittel enthält phytochemische Stoffe und viel Vitamin C und Vitamin E, alles antioxidativ wirkende Nährstoffe. Antioxidantien fangen zellschädigende freie Radikale chemisch ab, bevor diese Entzündungsprozesse im Körper und damit auch Ängste und Depressionen auslösen können. Folgende Lebensmittel sind daher sehr zu empfehlen:

  • Spinat, Grünkohl und Rucola

Truthahn

Tryptophan ist ein Stoff, der die Bildung beziehungsweise Ausschüttung von Serotonin unterstützt. Davon ist reichlich im Fleisch des Truthahns, aber auch in vielen anderen eiweißreichen Lebensmitteln enthalten. Zudem synthetisiert der Körper daraus ebenfalls Melatonin. Dieses Hormon ist unter anderem für die Regulierung des Schlafzyklus zuständig. Achten Sie aber auf Bioware.

Fermentierte Lebensmittel

Durch Zugabe von Bakterien oder Hefe können Lebensmittel fermentiert werden. Die Mikroorganismen schöpfen ihre chemische Energie daraus, dass sie den in der Nahrung enthaltenen Zucker in Säuren, Alkohole und/oder Gase umwandeln. Zugleich handelt es sich bei diesen Organismen in aller Regel um sogenannte gute Bakterien, die die Darmflora bereichern und schließlich auch stimmungsaufhellend wirken. Es wird vermutet, dass einige Darmbakterien in der Lage sind, Serotonin und Tryptophan sowie Gamma-Aminobuttersäure (GABA) zu produzieren. Gerade letzterer Stoff ist dafür bekannt, dass er Angst und Stress entgegenwirkt. Zu den fermentierten Lebensmitteln zählen zum Beispiel:

  • Joghurt
  • Kefir
  • Kimchi
  • Kombucha
  • Sauerkraut

Fazit

Ganz allgemein lässt sich zusammenfassen, dass eine vollwertige, nährstoffreiche Ernährungsweise grundsätzlich zur Verbesserung der mentalen Stimmung beiträgt. Damit es Ihrem Körper an nichts fehlt, sollten Sie beim Essen (und Trinken) neugierig sein und ab und zu auch mal etwas ganz Anderes ausprobieren, das Ihnen möglicherweise wichtige Stoffe zuführt, die Ihr Körper sonst nie bekommen würde. Vielseitigkeit beim Essen ist Trumpf.

Beitragsbild: 123rf.com – Seksak-Kerdkanno

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